Kurze Darstellung der Geschichte Korsikas
Korsika ist eine bei Touristen sehr beliebte Insel im Mittelmeer. Die Insel Korsika gehört zu Frankreich und stellt die viert größte Insel im Mittelmeer dar. Auch wenn Korsika bei zahlreichen Touristen beliebt ist, kennen nur wenige etwas über die Geschichte der Insel. Die Geschichte Korsikas ist vor allem durch Gewalt und Invasionen geprägt. Im Preneolithikum (7000-6000 v. Chr) findet man die ersten menschliche Spuren auf Korsika. Mit der Zeit entwickelten sich auf dem Gebiet die Tierzucht und die Landwirtschaft. Die ersten Orte wurden besiedelt und es entstanden die ersten Formen von Unterkünften. Die Anzahl der besiedelten Dörfer nahm in der Bronzezeit zu und die Gesellschaft organisierte sich in Hierarchien. Auf Korsika lebten zahlreiche verschiedene Zivilisationen, die einen Einfluss auf die Entwicklung der Insel hatten. Zu den ersten Zivilisationen der Insel, die zur Entwicklung der Technik und des Handels beigetragen haben, zählten die toskanischen Etrusker und die afrikanischen Karthager. Über mehr als 5 Jahrhunderte befand sich die Insel unter römischem Besitz. Die Küstenregion hat sich in dieser Zeitspanne sehr stark entwickelt und es kam zu einem wirtschaftlichen Wohlstand der Insel. Jedoch folgten im 6. Jahrhundert neue Invasionen. Vandalen, Ostrogothen und Byzantiner brachten Verwüstung und Leid mit sich. Korsika gehörte anfangs den römischen Päpsten, jedoch wurde die Insel ab 1300 Teil von Genua. 450 Jahre später verlangte die Bevölkerung Korsikas ihre Unabhängigkeit. Zu den wichtigsten Persönlichkeiten dieser Zeit zählte König Theodor I. von Korsika (er war der erste, aber auch der einzige König den Korsika hatte) und Pascal Paoli (mit dessen Hilfe wurde die Verfassung Korsikas aufgebaut). Genua verkaufte daraufhin Korsika an die Franzosen. Seither gehört die Insel zu Frankreich (mit einer kleinen Ausnaheme, und zwar während der Französischen Revolution, als Korsika zu England gehörte).