Da ich schon so vieles über Korsika gehört hatte, wurde ich neugierig und entschloss mich eine Reise nach Korsika zu unternehmen. Das passierte in Mai 2003. Meine Freundin, Karin, kam natürlich mit. Wir fuhren mit meinem Auto, da wir uns entschlossen hatten, auch andere Gebiete kennen zulernen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir an einem Freitag los fuhren. Zwei Tage brauchten wir, um mit dem Auto um nach Korsika zu gelangen. Am ersten Abend übernachteten wir in der Schweiz. Am nächsten Morgen fuhren wir weiter bis in die Toskana, besser gesagt bis La Spezia. Am Sonntag früh nahmen wir die Fähre nach Bastia. Nach einer vierstündigen Fahrt erreichten wir problemlos unser Ziel. Bastia ist die zweitgrößte Stadt Korsikas. In Bastia angekommen, besichtigten wir zunächst die Stadt. Besonders hat mir die Barockkirche Saint-Jean-Baptiste gefallen, aber auch der alte Hafen sah nett aus. Gegen Nachmittag aßen wir etwas in einem der Restaurants am Place Saint-Nicolas (das ist ein Platz in der Nähe des alten Hafens, wo es zahlreiche Restaurants und Cafes gibt). Das Essen hat ziemlich gut geschmeckt. Ich kann mich noch erinnern, dass wir irgendein typisches Fischgericht gegessen haben. Am nächsten Morgen ging unsere Reise weiter Richtung Bonifacio. Die herrlichen Buchten und das blau klare Wasser begleiteten uns die ganze Strecke. Eine wirklich bezaubernde Landschaft! Endlich erreichten wir den südlichsten Punkt der Insel, die Stadt Bonifacio. Die Lage der Häuser ist in Bonifacio besonders merkwürdig. Die meisten Häuser sind entlang der steilen Küsten gebaut, so dass man von weitem her den Eindruck hat, dass sie gleich ins Meer stürzen werden. Wenn man aber näher kommt, merkt man, dass das nicht der Fall ist. Ich würde diese Reise sofort wiederholen, so gut hat es mir auf Korsika gefallen. Heute denke ich noch an die Freundlichkeit der Bewohner dort, an das gute Essen und an die Musik. Ich hatte mir damals eine CD mit korsischer Musik gekauft. Die höre ich mir heute manchmal noch an…